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Foto1Jugendliche aus Helmstedt und Montpellier treffen sich zum Kulturaustausch in Straßburg.

Kürzlich besuchten 20 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Kolleginnen unserer Schule Niederbronn-Les-Bains, um sich dort mit einer ebenso großen Gruppe junger Franzosen aus Montpellier zu treffen.

Dass dies für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war, macht der Erlebnisbericht deutlich.

Montag:

Montagmorgen am Bahnhof in Helmstedt waren wir alle aufgeregt und motiviert die französischen Schülerinnen und Schüler kennenzulernen. Die Zugfahrt war sehr lustig, aber auch ein bisschen anstrengend. Trotz mehrmaligen Umsteigens sind wir vollzählig angekommen.
In Straßburg wurden wir mit strahlendem Sonnenschein und von der französischen Gruppe herzlich begrüßt. Die Weiterfahrt im Bus nach Niederbronn-les-Bains dauerte ungefähr eine Stunde. Dort wurden wir herzlich von den Mitarbeitern des Albert-Schweitzer-Zentrums empfangen und eingewiesen. Vor dem Abendessen bekamen wir Zeit, um uns etwas einzurichten. Der Tag endete mit einer netten Kennenlernrunde.

 

Dienstag:

Nach dem Frühstück besuchten wir die neben dem Zentrum liegende Kriegsgräberstätte der Deutschen Kriegsgräberfürsorge. Wir besichtigten zuerst eine kleine Ausstellung, in der neun Geschichten der Gefallenen vorgestellt wurden. Es folgte ein Friedhofsrundgang (dort ruhen etwa 16000 Opfer), bei dem die Schicksale vieler Gefallener genauer beleuchtet wurden. Eines der bedrückendsten Gräber war das Grab von Zwillingen, welche tragischerweise am gleichen Tag gefallen sind. Das jüngste dort bestattete Opfer war gerade 18 Monate alt. Nach der Führung konnte man in riesigen Gefallenenregistern die Namen aller dort Bestatteten nachlesen. Manchmal finden Besucher dort Namen von vermissten Verwandten.Foto2Anschließend sind wir mit dem Bus nach Straßburg gefahren, wo wir eine Stadtrallye mit den Franzosen gemacht haben. Wir haben uns in deutsch-französische Gruppen aufgeteilt und verschiedene Sehenswürdigkeiten besucht sowie Aufgaben gelöst. Unter anderem haben wir das Straßburger Münster, La Petite France (ein Stadtviertel) und den Platz der Republik besichtigt und einen ersten Eindruck der Stadt bekommen.
Nachdem wir die Stadtrallye beendet hatten, trafen wir uns wieder mit der ganzen Gruppe, um ein Foto an der Grande Île zu machen. Am Nachmittag haben wir kurzzeitig das MAMCS, ein Kunstmuseum für moderne Kunst besucht. Danach hatten wir Freizeit, in der wir die Stadt selbstständig erkunden konnten.

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Mittwoch:

Am Mittwoch, der „Journée de Performance“, haben wir in deutsch-französisch gemischten Kleingruppen an verschiedenen Workshops teilgenommen, deren Ergebnisse abends der Gesamtgruppe präsentiert wurden.

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Während Hip-Hop und Percussion (die Trommler) im Keller probten, wurde in der Küche von der Gastronomiegruppe ein dreigängiges Menü zubereitet. Zudem wurden in einem Blog die Erlebnisse der Vortage zusammengetragen und online gestellt (https://montpellierhelmstedt.home.blog).
Das Highlight des Abends war für viele die Präsentation der Stop-Motion Gruppe, welche aus vielen einzelnen Fotos ein lustiges Video erstellt hat (https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=DyS40PK0PlQ).

 

Donnerstag:

Am Donnerstag frühstückten wir um 7:00 Uhr, damit wir pünktlich eine weitere Fahrt nach Straßburg antreten konnten. Aufgrund eines Staus kamen wir verspätet am Europäischen Parlament an, konnten es aber dennoch nach der Sicherheitskontrolle betreten. Nachdem wir ein Gruppenfoto aufgenommen haben und eine Führung durch das Gebäude bekamen, durften wir während einer Sitzung von Euroscola im Plenarsaal anwesend sein. Nach einem Mittagessen im Stadtzentrum haben wir trotz starken Regens das Europaviertel besichtigt.

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Anschließend fuhren wir nach Kehl (Deutschland) und konnten ein paar heimische Lebensmittel für unseren restlichen Aufenthalt besorgen. Zum Abschluss des Aufenthalts in Straßburg machten wir ein Gruppenfoto auf einer Rheinbrücke, die Deutschland und Frankreich verbindet.

 

Freitag:

Mit gepackten Koffern fuhren wir für eine letzte Besichtigung nach Straßburg. Am Mittag verabschiedeten wir uns von den Franzosen und kurz darauf mussten auch wir die Rückfahrt antreten. Trotz der 90-minütigen Verspätung war es genauso lustig wie auf der Hinfahrt.

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Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, der Roehse-Stiftung (Workshops) und natürlich bei unseren Lehrkräften Frau Brokof und Frau Penzel.

Zum Blog über die Austauschfahrt: https://montpellierhelmstedt.home.blog/

Zu der Homepage der französischen Schule: https://www.clg-mosson-montpellier.ac-montpellier.fr/voyage-strasbourg-du-1er-au-5-avril