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Wir alle wissen, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz wichtige Themen sind, die uns alle betreffen. Doch vielen Schülern fehlt es schwer, sich aktiv dafür einzusetzen. Aus diesem Grund haben wir, die Klasse 10a, vom 10.-14.06.24 an der Projektwoche „Low Emission Schools in Norddeutschland“ teilgenommen, welche von zwei Studentinnen geleitet wurde. Für dieses Projekt haben wir uns in vier Gruppen eingeteilt: Ernährung, Energie, Mobilität und Ressourcenschutz/Abfallmanagement. Außerdem haben wir als Reporterteam unsere Mitschüler interviewt und einen Kurzfilm aus den Interviews erstellt. In den anderen Gruppen wurde die ganze Woche über Informationen zu den entsprechenden Themen und viele Ideen gesammelt, die man gut in unserer Schule umsetzen könnte.

Die Ernährungsgruppe hatte z.B. die Idee einer „Nachhaltig kochen und Schulgarten“-AG mit Rezepte-Newsletter. Die Gruppe Ressourcenschutz / Abfallmanagement möchte, dass neue Mülleimer gekauft werden, welche die Mülltrennung durch Trennwände einfacher macht. Außerdem hatte sie die Idee einer Kleiderbörse, bei welcher Schüler ihre alte Kleidung spenden oder verkaufen können. Die Gruppe Mobilität möchte, dass ein kostenloses Busticket für die Oberstufe eingeführt wird, damit auch die älteren Schüler häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Außerdem sollen mehr Schüler dazu motiviert werden, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Dazu könnte eine Mobilitätswoche und das Stadtradeln beitragen, welches hoffentlich bald eingeführt wird. Hierbei geht es darum, dass die Bewohner Helmstedts eine möglichst große Strecke mit dem Fahrrad zurücklegen. Für die Schüler, die am meisten Fahrrad fahren, könnte es einen Preis geben. Die Gruppe „Energie“ hatte die Idee, dass die WLAN-Router der Schule über Nacht sowie in den Sommerferien ausgeschaltet werden. Die Räume sollten nicht mehr geheizt werden, während gelüftet wird. Ein „Energiesparmanager“-Dienst kann dazu beitragen, dass mehr darauf geachtet wird, dass in den Klassenräumen bei Raumwechsel die Fenster geschlossen werden und das Licht ausgeschaltet wird, Letzteres auch in den Pausen. Zudem könnten Balkonkraftwerke als erneuerbare Energiequellen installiert werden.

Deswegen kamen am Mittwoch fünf Experten an unsere Schule: der Bürgermeister Herr Schobert, der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz Herr Winkelmann, Frau Lehne von der BUND-Kreisgruppe Helmstedt und die Vorsitzende des Fördervereins am Julianum Frau Jelenowska mit der Schatzmeisterin Frau Schulz. Wir haben ihnen unsere Ideen in der fast 90 Minuten langen Diskussion vorgestellt, in der wir viel darüber geredet haben, welche von den Ideen umsetzbar sind. Dabei haben wir sehr viele positive Rückmeldungen erhalten, aber auch konstruktive Kritik. Am Freitag haben wir unsere Vorschläge dann dem gesamten Jahrgang vorgestellt und es waren wieder Experten vor Ort. Dort wurde auch der Kurzfilm gezeigt.

Wir sind gespannt, ob wir helfen können, Helmstedt zu einem nachhaltigeren Ort zu machen.

Das Reporter-Team des „Low Emission School“-Projekts der 10A

 

Titelfoto: Mladen Borisov on Unsplash

 

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